HSG-Bienen schlagen sich achtbar!

Zwei Tage spielten die HSG-Bienen beim hochklassig besetzten Turnier in Kleenheim. Bedingt durch Urlaub, Beruf und Verletzung konnte nur ein kleiner Kader auflaufen. Verstärkt durch einige Jugendspielerinnen, wie schon zuletzt, schlugen sich die HSG-Damen recht wacker.

Am Samstag standen dem Bienenteam 3 höher klassige Teams gegenüber. Die Mannschaften aus Kleenheim und Eddersheim verzichteten auf den Aufstieg in die 2. Bundesliga, so dass hier kaum ein Erfolg erwartet werden konnte. Auch Dortmund spielt in der 3. Liga eine herausragende Rolle. Auch wenn letztlich kein Sieg geholt werden konnte, spielten die Damen vom Untermain wacker mit.

Kader am Samstag:
Alina Scheitzger, Mona Schwarzkopf im Tor, Anna Krukowski, Anna Hoffmann, Lydia Wagner, Katja Wess, Thekla Budde, Patricia Kranansky, Isabel Rotter, Ann-Kathrin Schlereth, Jana Höllerer, Lea Helfrich.

Die Spiele im Einzelnen:

HSG Sulzbach/Leidersbach – TSG Eddersheim 15:19

Mit viel Elan startete das Bienenteam ins Match. Die ersten 10 Minuten beherrschten die HSG-Damen das Spiel und lagen mit 5:3 in Front. Wiederholt scheiterte die TSG an der gut aufgelegten Torfrau Alina Scheitzger. Doch allmählich kam der Meister der 3. Bundesliga ins Rollen und ging selbst in Führung. Lange Zeit blieb das Spiel eine enge Kiste, erst gegen Ende setzte sich die Routine der Bundesligaspielerinnen durch und sie schafften doch noch den Sieg.

Tore: Thekla Budde 8, Anna Krukowski 2, Lydia Wagner 2, Katja Wess 1, Ann-Kathrin Schlereth 1, Isabel Rotter 1.

HSG Sulzbach/Leidersbach – BVB Borussia Dortmund 12:24

Das junge BVB-Team begann wie ein Wirbelsturm. Bereits nach 5 Minuten führte das Dortmunder Team mit 6:0. Erst jetzt besann sich das Bienenteam auf die eigene Stärke  und hielt lange Zeit das Spiel offen. Leider verletzte sich die Rückraumschützin Thekla Budde bereits kurz nach Spielbeginn und konnte nicht mehr eingesetzt werden, was den Bienenangriff stark schwächte. Erst in den letzten 5 Minuten brach das HSG-Team endgültig ein und musste eine hohe Niederlage einstecken. Dortmund beherrschte den 1. Spieltag, aber auch die weiteren Spiele konnte das Team klar gewinnen.

Tore: Katja Wess 5, Lydia Wagner 3, Isabel Rotter 2, Anna Krukowski 1, Patricia Krasnansky 1.

HSG Sulzbach/Leidersbach – HSG Kleenheim 18:23

Kleenheim spielte zuletzt in der 2. Bundesliga und erreichte dort einen guten Mittelplatz. Aus Finanzgründen spielt das Team jetzt eine Etage tiefer. Gegen das Spitzenteam der 3. Bundesliga kam das Bienenteam nur schwer ins Spiel. Immer wieder scheiterte man an der aggressiven Deckung oder vergeigte leichtfertig beste Chancen. Mitte des Matches schien es eine Klatsche zu geben, denn man lag aussichtlos mit 14:5 zurück. Doch jetzt erwachte der Kampfgeist der Bienen. Kleenheim lief sich häufig an der Bienenmauer fest oder scheiterte an Torfrau Alina Scheitzger. Vier Minuten vor dem Ende hatte man auf 18:16 aufgeholt. Das Match schien zu kippen. Jetzt scheiterte man zweimal am Torholz, während die TSG ihre Chancen besser verwertete. Es gab zwar eine Niederlage, doch das Bienenteam konnte den Favoriten alles abverlangen.

Tore: Anna Krukowski 4, Thekla Budde 4, Katja Wess 3/2, Ann-Kathrin Schlereth 4/3, Isabel Rotter 2, Patricia Krasnansky 1. 

 

Spiele am Sonntag!

Der Terminplan meinte es mit dem Bienenteam am Sonntag nicht gut. Bereits um 10.00 h bestritt man das erste Spiel gegen den Luxemburg-Meister Rode Leiw Bascharage. Ohne Pause ging es weiter gegen HSG St. Leon-Reilingen. Mit 50 Minuten Pause ging es gegen HSG Gedern-Nidda. Beide Gegner konnten frisch antreten. So konnten keine Höchstleistungen erwartet werden.

Kader am Sonntag:
Jana Menge, Alina Scheitzger im Tor, Katja Wess, Sabine Eisenträger, Anna Krukowski, Anna Hoffmann, Katja Wess, Lydia Wagner, Isabel Rotter, Ann-Kathrin Schlereth.

Spiele im Einzelnen:

HSG Sulzbach/Leidersbach – Rode Leiw Bascharage 16:14

Über weite Strecken beherrschten die HSG-Bienen das Match. Nur schwer kamen beide Teams ins Spiel. Wiederholt scheiterte man an beiden Torfrauen, so dass die Begegnung lange Zeit torarm verlief. Nach 20 Minuten hatte sich das Bienenteam einen komfortablen Vorsprung von 9:5 herausgearbeitet. Doch dann vergeigte man leichtfertig mehrere Chancen, so dass das Team aus Luxemburg nicht nur ausgleichen konnte, sondern sogar mit 11:10 in Führung gehen konnte. Doch die HSG-Damen kämpften sich zurück und schafften letztlich einen überzeugenden 16:14 Erfolg.

Tore: Sabine Eisenträger1, Anna Krukowski 1, Lydia Wagner 3, Katja Wess 5/1, Patricia Krasnansky 1, Ann-Kathrin Schlereth 3/1, Isabel Rotter 2.

HSG Sulzbach/Leidersbach – HSG St.Leon-Reilingen 13:20

Eine klare Niederlage, scheint es! Ohne Pause musste das Bienenteam dieses Spiel bestreiten. Lange Zeit sah es aus, dass die HSG-Bienen dieses Spiel erfolgreich heimschaukeln könnten. Nach 34 Minuten führte man knapp mit 13:11. Was dann geschah, war mehr als unerklärlich. Während dem Bienenteam nichts mehr gelang, konnte er Gegner Tor um Tor erzielen. Kleine Kader und die ungünstige Ansetzung machte sich leider mehr als lieb bemerkbar.

Tore: Sabine Eisenträger1/1, Anna Krukowski 3, Anna Hoffmann 1, Lydia Wagner 1, Katja Wess 4/1, Patricia Krasnansky 1, Isabel Rotter 2.

HSG Sulzbach/Leidersbach – HSG Gedern/Nidda 8:24

Auch wenn man  praktisch ohne Pause schon wieder spielen musste, der Gegner dagegen sein erstes Spiel bestritt, darf man sich nicht so abschlachten lassen. Dabei fing es für das Bienenteam gut an. Man führte 2:1 und hatte bei 2 Tempogegenstößen die Chance, den Vorsprung auszubauen. Leider vergeigte man diese Möglichkeiten, so dass Gedern/Nidda selbst in Vorsprung gehen konnte. Nach 10 Minuten stand es 5:5. Kein Zuschauer konnte ahnen, dass das Team vom Untermain ganze 20 Minuten keinen Treffer mehr erzielen konnte. Der schmale Kader, die fehlende Erholungszeit machte sich mehr als lieb bemerkbar. Abhaken heißt die Devise!

Tore: Anna Hoffmann 3, Lydia Wagner 1, Katja Wess 1, Ann Kathrin Schlereth 2, Isabel Rotter1.

Fazit: Das Bienenteam konnte über weite Strecken gut mithalten und auch überzeugen. Allerdings merkte man, dass der Kader recht dünn ist und das Team nur komplett und mit 100 %-iger Leistung mithalten kann. Zu hoffen ist, dass das Bienenteam von Verletzungen verschont wird und immer komplett antreten kann. Dann kann die Oberliga-Runde erfolgreich absolviert werden.  

 

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